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Thu 23 Apr 2009 |
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Anders als bei der Bundestagswahl hat der Wähler nur eine Stimme. Mit dieser kann er sich für die Liste einer Partei oder sonstigen politischen Vereinigung entscheiden. Direktkandidaten in Wahlkreisen gibt es nicht. Die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments findet ausschließlich durch Listenwahl statt. Die Reihenfolge der Wahlvorschläge auf dem Stimmzettel richtet sich nach dem Ergebnis der letzten Europawahl im Freistaat Sachsen. Die übrigen Wahlvorschläge ab Nummer 18 schließen sich in alphabetischer Reihenfolge an. Letzter und 17. wurde 2004 übrigens die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp). Die meisten Stimmen erzielte die CDU, nämlich 36,5 % aller in Sachsen abgegeben Stimmen. Die Linke kam auf 23,5 %, die SPD auf 11,9 %, die Grünen schafften 6,1 % und die FDP 5,2 %. Die Republikaner landeten mit 3,4 % der Stimmen auf Rang 6. Inn Leipzig gab es deutliche Verschiebungen: Hier schaffte die Linke 27,1 % der Stimen, die CDU 25,9 % und die SPD 19,3 %. Die Grünen kamen auf 12,1 % und die FDP auf 4,3 %. Die Republikaner blieben bei 1,6 %. Außer den Namen der Parteien oder sonstigen politischen Vereinigungen werden auf dem Stimmzettel jeweils auch die Namen von bis zu zehn Bewerberinnen bzw. Bewerbern einer Liste stehen. Insgesamt werden am 7. Juni 2009 in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union 736 Abgeordnete für das Europäische Parlament gewählt werden. Davon entfallen auf Deutschland 99 Abgeordnete. Bulgarien und Rumänien werden sich erstmals nach ihrem Beitritt am 1. Januar 2007 an der Wahl beteiligen. |
| Last Updated on Thursday, 23 April 2009 06:48 |
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